Mitgliederversammlung wählt einstimmig neuen Vorstand / Wolfram Gothe stellvertretender Vorsitzender, Gerhard Zirnstein Schatzmeister

Bei ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung im TV-Clubhaus wählten die anwesenden Mitglieder der Senioren Union Brühl den CDU-Fraktionsvorsitzenden, Gemeinderat und Kreisrat Michael Till, einstimmig zum Tagungsleiter. Dieser erinnerte an die vielen guten Aktionen, die in der Vorsitzendenzeit von Therese Ellert und Rainer Nürnberg stattgefunden hatten und rief die Versammlung auf, mit dem neuen Vorstand an diese Erfolge anzuknüpfen. Dem langjährigen Vorsitzenden Rainer Nürnberg, der nicht mehr für ein Amt im Vorstand kandidierte, dankten alle ausdrücklich für seine engagierte Arbeit während der vielen Jahre seiner Vorstandschaft.

Dank an Rainer Nürnberg für langjährige Arbeit

Bei der Wahl des neuen Vorstandes wurde der langjährige Brühler Ordnungsamtsleiter, Gemeinderat Hans Faulhaber, einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenso einstimmig wurden Gemeinderat Wolfram Gothe zu seinem Stellvertreter und Gemeinderatskandidat Gerhard Zirnstein zum Schatzmeister gewählt. Den Vorstand komplettieren die drei Beisitzer Winfried Höhn, Winfried Geier und Adolf Scholz. Als Kassenprüfer wurden die Gemeinderäte Christian Mildenberger und Michael Till gewählt.

Keine zusätzlichen Mitgliedsbeiträge für CDU-Mitglieder

Ebenfalls einstimmig wurde auf Antrag des neuen Vorsitzenden beschlossen, dass die Senioren Union Brühl von den Mitgliedern, die zugleich Mitglied der CDU Brühl/Rohrhof sind, keinen eigenen Mitgliedsbeitrag erhebt. „Wir möchten so von den Ü60-Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbandes möglichst viele auch für eine Mitgliedschaft in der Senioren Union gewinnen“, erläutert Hans Faulhaber das Vorhaben. „Gesellige und informative Veranstaltungen der Senioren Union sollen unsere Neumitglieder binden und unsere Vereinigung so zum Bindeglied zwischen dem CDU-Gemeindeverband und seinen an Lebensjahren reicheren Mitgliedern machen“, ergänzt Wolfram Gothe.

Seniorengerechte Infrastruktur gefordert

„Darüber hinaus“, so Schatzmeister Gerhard Zirnstein, „gilt es, auch aus dem Kreis der (noch) Nicht-CDU-Mitglieder weitere Mitglieder für die Senioren Union zu gewinnen.“ Denn es gehe darum, die Senioren Union als Vorkämpfer für eine seniorengerechte Infrastruktur zu positionieren: „Wir alle leben im Durchschnitt länger, die Bevölkerung wird also insgesamt älter. Während Kinderbetreuung glücklicherweise inzwischen in politischen Diskussionen allgegenwärtig ist, wird der gestiegene Bedarf an seniorengerechter Infrastruktur noch zu wenig abgebildet. Die Familienstrukturen haben sich verändert, in vielen Fällen gibt es nicht mehr den Halt durch Großfamilien. Fehlende familiäre Strukturen müssen durch ehrenamtliche Netzwerke ausgeglichen werden. Deshalb soll bürgerschaftliches Engagement im Allgemeinen gestärkt und vor allem generationsübergreifende Angebote gestaltet werden. Das Ehrenamt muss ideell und materiell weiter aufgewertet werden. Grundsätzlich muss die Brühler Infrastruktur in den nächsten Jahren sukzessive barrierefrei und altengerecht umgebaut werden. Die Wohnviertel sind kinder- und seniorenfreundlich zu gestalten“, fordern die Mitglieder der Senioren Union in ihrem Appell.

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