Gemeinderat und CDU-Landesgeschäftsführer Christian Mildenberger bei der Europa Union in Schwetzingen

Bild: (C) Lenhardt, Schwetzinger Zeitung.
Jochen Link (stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union Rhein-Neckar, v. l.), FDP-Europa Kandidat Daniel Obst, Landesge-schäftsführer der CDU, Christian Mildenberger, Pfarrer Steffen Groß, der Landtagsabgeordnete der Grünen, Manfred Kern, und der Vorsitzende Europa-Union Rhein-Neckar Professor Gert Weisskirchen erläutern ihre Europa-Thesen.

Auch der Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württemberg, Christian Mildenberger, betonte den Aspekt Verantwortung. „Ohne die Übernahme von Verantwortung gibt es keine Freiheit.“ Heißt für den jungen CDU-Mann, dass Europa für die Sicherheit nach innen wie außen einstehen müsse. Angesichts dessen war es richtig, die Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen sind, aufzunehmen. Falsch war dagegen, die Verantwortung für Syrien den Russen, Amerikanern, Iraner und Saudis zu überlassen. Europa stehe für universale Werte, für die es sich lohne, einzustehen. Ganz explizit gelte das auch für Afrika. Europäische Politik, die sich zur Abschottungspolitik verkrümmt, sei langfristig zum Scheitern verurteilt. Europa müsse sich als fairer Partner Afrikas verstehen.

Worte, die den Grünen-Landtagsabgeordneten Manfred Kern aufhorchen ließen. Mauern, so auch seine Überzeugung, böten keinen Schutz. Über die Chinesische Mauer bis zum Limes hätten Mauern ihr Sicherheitsversprechen noch nie gehalten. Nachhaltige Sicherheit gebe es nur mit den Werten Europas wie Solidarität, Würde, Offenheit und der Fähigkeit zur Selbstkritik. Beim Christentum sei Wachsamkeit geboten. Im Christentum schlummerten von der Bergpredigt mit der Nächsten- und Feindesliebe bis zur Entfesselung der Kreuzzüge Kräfte zum größten, aber eben auch zum niedrigsten.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier: Schwetzinger Zeitung, 13. Mai 2019 (Registrierung erforderlich)

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