CDU Brühl/Rohrhof erleichtert über Weiterbetrieb bis 2021 und fordert Finanzierungsgarantie für mindestens 10 Jahre

Mit großer Erleichterung nimmt die CDU Brühl/Rohrhof zur Kenntnis, dass die Einstellung der Kollerfähre vorerst vom Tisch ist, im Haushaltsentwurf der Landesregierung für 2020/21 sind die entsprechenden Mittel eingeplant.

Die Bedeutung der Kollerinsel und der Fähre für Brühl hat die CDU stets hervorgehoben und durch regelmäßige Veranstaltungen auf der links des Rheins liegenden Enklave unterstrichen. Vom Familienfest, über Planwagenfahrten im Rahmen des Kinderferienprogramms bei Familie Erny bis zum Tag der Kollerinsel - das Naherholungsgebiet ist ein wichtiges Anliegen der Christdemokraten.

Nachdem sich das Ablaufen der vom ehemaligen Finanzminister Gerhard Stratthaus gegebenen zwölfjährigen Finanzierungsgarantie für die Kollerfähre abzeichnete, haben Vertreter der Brühler CDU-Gemeinderatsfraktion und des -Vorstands bei Besuchen der Landesminister in Brühl aktiv für den Erhalt der Fährverbindung geworben. In einem gemeinsamen Antrag forderten die Kreistagsfraktionen von CDU und SPD außerdem die Aufnahme eines eigenständigen Fahrradweges entlang der L630 über die Kollerinsel in das Zielnetz des Mobilitätskonzepts Radverkehr des Rhein-Neckar-Kreises. Bisher ist nur die Landstraße selbst, die sich in sehr schlechtem Zustand befindet, als Radverkehrsstrecke im sogenannten Startnetz enthalten.

Eine Stärkung des Radverkehrs innerhalb der Metropolregion kann nur gelingen, wenn auch gute Verbindungen über den Rhein verfügbar sind, dabei kommt der Kollerfähre eine wichtige Bedeutung zu. Auch die Qualität der Radwege muss deutlich verbessert werden, so der CDU-Vorstand, hier besteht erheblicher Sanierungsbedarf sowohl auf der Kollerinsel als auch auf dem rechtsrheinischen Weg zur Fähre.

Der CDU-Vorstand und die Gemeinderäte fordern die Landesregierung auf, die Fährverbindung langfristig sicherzustellen und die Finanzierungsgarantie für die Kollerfähre um mindestens weitere zehn Jahre zu verlängern.

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