Christdemokraten legen 40-seitiges Programm für die nächsten 5 Jahre vor


Engagiert für Brühl und Rohrhof - die Kandidaten der CDU Brühl: hintere Reihe (v.l.n.r.) Hans Gredel, Michael Till, Bernd Kieser, Christian Strubel, Hans Faulhaber, Alarich Pflaumbaum, Christian Mildenberger, Wolfgang Reffert, Wolfram Gothe, Gerhard Zirnstein, Stefan Walz, Nico Reffert, Uwe Schmitt und Stefan Hoffmann.
Vorne: Michelle Linke, Eva Gredel, Rudi Bamberger, Gerrit Hennicke, Maren Zappe und Kerstin Graf-Till.

Fraktionsvorsitzender Michael Till: "Wir haben einen Plan!"

„Unser über 40-seitiges Programm können Sie hier auf unserer Homepage herunterladen oder bei unseren Infoständen erhalten. Es ist übersichtlich in die Spalten ‚Gesagt‘, ‚Getan‘ und ‚Noch zu tun‘ gegliedert. Beim Lesen werden Sie erkennen, dass die CDU-Gemeinderatsfraktion Wort gehalten und umgesetzt hat, was unsere Gemeinderatskandidaten 2009 und 2014 versprochen haben“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende, Gemeinderat und Kreisrat Michael Till, nachdem die Kandidatinnen und Kandidaten das Programm einstimmig beschlossen haben und ergänzt: „Durch eine konstruktive und ergebnisorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat konnten wir als größte Gemeinderatsfraktion für alle wichtigen Anliegen Mehrheiten organisieren und somit maßgeblich dazu beitragen, Brühl zu einer zukunftsfähigen, familienfreundlichen Gemeinde weiterzuentwickeln, in der alle Generation gut leben können.“

Herausforderungen mit Nachhaltigkeit und Weitblick begegnen

„Auch für die bevorstehende Wahlperiode begnügen wir uns nicht mit der Formulierung von wohlklingenden aber nichtssagenden Stichpunkten, sondern legen in unserem Programm ausführlich dar, wie wir den Herausforderungen unserer Gemeinde nachhaltig und mit Weitblick begegnen wollen“, so Till. Einen Schwerpunkt legen die Christdemokraten wie in den Vorjahren auf den qualitativ hochwertigen Ausbau der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zu familienfreundlichen Gebühren. Neben der Realisierung des Kinderbildungszentrums Schillerschule, das sie als Leuchtturmprojekt mit Modellcharakter bezeichnen, sollen auch die Jahnschule mit Hort und die Kindergärten weiter gestärkt werden.

Kinderbetreuung ausbauen

„Jedes Kind soll den Betreuungsplatz bekommen, den die Familie benötigt. Wir wollen, dass es auch in Brühl endlich eine zentrale Platzvormerkung gibt, damit sich die Eltern nicht mehr bei jedem Kindergarten einzeln um einen Platz bewerben müssen, sondern bei der Gemeindeverwaltung eine Prioritätenliste abgeben können“, so der stellv. Fraktionsvorsitzende, Gemeinderat Hans Faulhaber.


Mit der Nahverkehrsumfrage zum Jahreswechsel legte die CDU Brühl/Rohrhof den Grundstein für eine bessere Verkehrspolitik. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Verhandlungen im Kreistag ein, wo über die Zukunft des Busverkehrs entschieden wird. Daher ist es wichtig, dass Brühl auch weiterhin stark im Kreistag vertreten ist.

Einen hohen Stellenwert hat für die CDU die Verbesserung des Busverkehrs. Aus den Ergebnissen ihrer großen Nahverkehrsumfrage wurden mehrere konkrete Forderungen abgeleitet: Die Kapazitätssteigerung im Berufs- und Schülerverkehr, getaktete Anbindung an die S-Bahn, eine Schnellbusverbindung nach Heidelberg sowie zusätzliche Fahrtangebote im Spätverkehr und am Wochenende. An mehreren Stellen in ihrem Programm setzt sich die CDU für Inklusion und Barrierefreiheit ein, so auch beim Umbau der noch nicht erhöhten Bushaltestellen.

Eva Gredel: Betrieb der Kollerfähre sichern!

„Wichtig ist uns außerdem die langfristige Sicherung des Betriebs der Kollerfähre durch das Land Baden-Württemberg, um die direkte Erreichbarkeit unseres linksrheinischen Naherholungsgebiets dauerhaft zu gewährleisten.“

Im Vergleich mit den 54 Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises hat Brühl mit die niedrigste Grundsteuer, denn es ist der CDU seit 2006 stets gelungen, Erhöhungen der Gemeindesteuern zu verhindern. Wenn es nach den Christdemokraten geht, soll das noch lange so bleiben – nicht zuletzt, weil die Jahresrechnung 2018 erneut deutlich besser aussehen wird als der Haushaltsplan. Gemeinderat Christian Mildenberger betont: „Wir verlangen den Bürgern auch weiterhin nur das ab, was für eine wirtschaftliche Aufgabenerfüllung unbedingt erforderlich ist.“

Fertigstellung Sportpark Süd ermöglicht Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum

Freudig erwarten die CDU-Kandidaten in der nächsten Wahlperiode die Fertigstellung des Sportpark Süd, der unter anderem für die Marion-Dönhoff-Realschule moderne und wettbewerbsfähige Fußball- und Leichtathletikanlagen gleich vor der Haustür bringen wird. Ist der Umzug des FV Brühl auf das neue Sportgelände erfolgt, wird die Bebauung des Schrankenbuckel-Areals im Mittelpunkt der Wohnbauentwicklung stehen.

Drohendes Verkehrsproblem in der Germaniastraße vermeiden

Die CDU wünscht sich dort, im Herzen der Gemeinde, ein attraktives neues Wohngebiet mit Mietwohnungen „Der vorliegende Entwurf überzeugt uns aber keineswegs an jeder Stelle," gibt Christian Strubel zu bedenken, der als Anwohner auch direkt von den Entwicklungen persönlich betroffen ist. "Insbesondere in Sachen Park- und Verkehrssituation in der Germaniastraße halten wir eine grundlegende Überarbeitung für dringend erforderlich. Uns ist es sehr wichtig, dass die Öffentlichkeit intensiv eingebunden wird. Darum haben wir eine umfassende Bürgerbeteiligung gefordert und unterstützen den geplanten ‚Runden Tisch‘, bei dem unter neutraler Moderation Vertreter der Bürgerinitiative, des Gemeinderats, der Verwaltung und weiterer Interessierter ergebnisoffen miteinander über das Projekt sprechen werden und zwar im Vorfeld des Bebauungsplanverfahrens."

Wenn hier sachlich gemeinsam an einer Lösung gearbeitet wird, ist die CDU sehr optimistisch, dass am Ende ein Bebauungsplan erreicht wird, der sowohl den Interessen der Anwohner, als auch denen der künftigen Bewohner, der Gemeinde als Ganzes und der beteiligten Unternehmen Rechnung trägt.

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