Rudi Bamberger testet mit CDU-Gemeinderäten die Barrierefreiheit in Bussen / Nachholbedarf bei barrierefreiem Ausbau der Haltestellen

„Mit unserer Nahverkehrsumfrage erfragen wir bis Ende Januar 2019 die Zufriedenheit mit dem Busverkehr in Brühl und Rohrhof und erkundigen uns nach Nutzungsgewohnheiten, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen, wo die dringendsten Handlungsbedarfe bestehen und wie sich für möglichst viele Menschen Verbesserungen erzielen lassen“, erklärt die stellvertretende CDU-Vorsitzende, Gemeinderätin Dr. Eva Gredel.

„Die Resonanz auf die Umfrage ist mit rund 300 Teilnehmern hervorragend“, freut sich der CDU-Vorsitzende Kenneth Gund: „181 Bürgerinnen und Bürger haben bisher unseren Online-Fragebogen genutzt und 103 den Fragebogen aus unserem Magazin Blickpunkt ausgefüllt. Darüber hinaus haben wir bereits mehrere Briefe und E-Mails mit ausführlichen Stellungnahmen und Verbesserungsvorschlägen zum Nahverkehr erhalten. Die Umfrage läuft noch bis 31. Januar. Gerne können Sie über unsere Internetseite www.cdu-bruehl-rohrhof.de noch teilnehmen.“

Ein in der Umfrage vielfach angesprochener Punkt ist die Barrierefreiheit des Nahverkehrs, die die CDU-Gemeinderäte Wolfgang Reffert, Bernd Kieser, Hans Faulhaber, Dr. Eva Gredel und Michael Till am Samstag auf Initiative von Rudi Bamberger vor Ort testeten. „Ein Problem ist, dass 10 der 20 Bushaltestellen in unserer Gemeinde noch nicht barrierefrei ausgebaut sind“, berichtet Reffert, der sich über Bamberger einen Rollstuhl geliehen hatte, der vom Sanitätshaus Ramer zur Verfügung gestellt worden war. „Ohne erhöhten Bordstein an der Haltestelle ist die Steigung der Rampe trotz abgesenktem Bus viel zu steil und wird zur schwer zu bewältigenden Gefahrenquelle“, so Faulhaber.

„Nicht nur älteren Menschen und Personen, die auf einen Rollator angewiesen sind, bereitet es Probleme, von zu niedrigen Gehsteigen in Busse einzusteigen. Auch Eltern mit Kinderwägen profitieren von Niederflurbussen und geeigneten Haltestellen“, erinnert Kieser an die Forderung, sämtliche Haltestellen in der Gemeinde barrierefrei auszubauen, die die CDU bereits vor Jahren erhoben hatte. „Dass erst die Hälfte der Haltstellen umgebaut wurde, ist nicht zufriedenstellend. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es bei den noch verbleibenden zehn Haltestellen deutlich schneller geht“, waren sich die CDU-Gemeinderäte einig.

„Die Fahrer sind angewiesen, auszusteigen und einem Rollstuhlfahrer beim Einsteigen zu helfen“, erklärt Bamberger. „Leider trifft man immer wieder auf Fahrer, die sich darum nicht kümmern und einfach am Steuer sitzen bleiben“, sieht er auch in dieser Hinsicht noch Verbesserungsbedarf.

Die CDU Brühl/Rohrhof hat sich zum Ziel gesetzt, die anstehende Ausschreibung des Buslinienbündels der Region Schwetzingen als Chance zu ergreifen, um den öffentlichen Personennahverkehr – auch mit Blick auf die Barrierefreiheit – deutlich zu verbessern. „Wir wollen erreichen, dass auch Brühl vom baldigen Ausbau der S-Bahn profitiert und den Bürgerinnen und Bürgern sinnvolle Angebote gemacht werden können, die den ÖPNV zu einer realistischen Alternative werden lassen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Till abschließend.


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